A Travellerspoint blog

Dec 2007

Einzug

Ein Karton kommt selten alleine

rain 2 °C

Hier ein paar Bilder des Chaos. So sahen mein Paar-undzwanzig Quadratmeter aus, nachdem der Möbellaster wieder weg war:
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So sieht das nach 4 Tagen Auspacken und Kartonsfalten aus:
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Ich habe es mir sogar schon etwas weihnachtlich eingerichtet. Und hier dürft ihr mal raten, was verpackt ist ;o) :

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Posted by stef_d 12:33 PM Archived in Norway Comments (0)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Gemütlicher, verregneter 1. Advent

rain 2 °C

Das erste Mal richtig lange Ausschlafen in meinem Bett! Erst, wenn man darauf sehr lange verzichtet hat, weiß man, wie sehr man daran hängt. Heute hatte ich mir keinen Wecker gestellt, hatte die Jalousien unten und weil es eh grau und verregnet war, konnte ich bis 11 Uhr schlafen. Anschließend ging es wieder daran, Schachteln auszupacken und das Zimmer etwas zu ordnen. Es ist mir auch in meinen mir möglichen Grenzen gelungen. Jetzt müssen die Kartons von der Umzugsfirma abgeholt werden und ich muss mir ein Regal oder nen Schrank kaufen.
Heute Nachmittag war ich wieder mit den deutschen Mädels unterwegs. Dieses Mal auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz. Er sollte wohl einem deutschen Weihnachtsmarkt nachempfunden werden, doch das hat nicht so ganz geklappt, finde ich. Anstatt 10 Personen pro Quadratmeter wie in Deutschland sah der hier richtig verlassen aus. Viele Hütten gab es auch nicht, weil auch viele Zelte herumstanden. Auch gab es sehr viele dieser Jahrmarktsglückspielautomaten, wo man sich die Teddybären angeln kann. Alles nicht sehr detusch-weihnachtlich. Oder ich war schon ewig nicht mehr auf einem! Es tut mir auch leid, dass ich viele gesagt habe, dass es keinen Glühwein in Oslo gibt, weil man keinen Alkohol auf der Straße trinken darf. Das stimmt zwar, aber auf dem Weihnachtsmarkt gab es Glûhwein, weil der Weihnachtsmarkt eingezäunt war – und wir somit nicht „auf der Straße“ standen. Man muss einfach nur wissen, wie man Regeln biegt.
Sonst ist Norwegen ein recht weihnachtsfreudiges Volk: Weihnachten (jul) findet man überall: Weihnachtsschokolade, Weihnachtsbier (juleøl), Weihnachtssprudel (julebrus) und noch vieles mehr. Bei der Menge an Kerzen, die in den Supermärkten angeboten werden, frage ich mich ernsthaft, ob Norwegen das Kyoto-Protokoll unterschrieben hatte. Die Stadt ist auch schon sehr schön geschmückt und es leuchtet überall – hier, wo der Strom so billig ist, ist das auch kein Wunder. Nur mit der Organisation haben es die Norweger nicht so. Gestern wollten wir das Anzünden der Weihnachtsbäume bestaunen, doch das fand irgendwie nicht statt. Auf dem Youngstorget-Marktplatz war beispielsweise gar kein Weihnachtsbaum. Oder es war wieder so klein, dass wir es übersehen haben. Wenn das Wort „festival“ in Norwegen fällt, muss man seine Erwartungen an die Größe des Festes weit herunterschrauben. Wir waren gestern schließlich nen Kaffee trinken und haben uns abends zum Tacko-Essen verabredet.

Posted by stef_d 12:18 PM Archived in Norway Comments (0)

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