A Travellerspoint blog

Intelligenztest på norsk

Wie verwirre ich am besten?

sunny

Die Norweger haben eine ganz interessante Einwanderungspolitik. Wenn man die Hürde der Passkontrolle in Gardermoen geschafft hat, durch den Zoll durch ist, kommt eigentlich erst der schwierige Teil. Für manche zumindest: Drehtüren! In Gardermoen, wie auch in vielen Orten in Oslo, gibt es Drehtüren, die eigentlich nur aus einer Wand und einer Drehachse bestehen. Also keine wirklichen „Abteilungen“ (geviertelt oder so), einfach halbiert. Klar? Wenn ihr jetzt verwirrt sein, dann seht ihr so wie viele Reisende in Gardermoen aus, hehe. In Gardermoen liegt die Schwierigkeit darin, dass zwei davon genau hintereinander kommen und sich um 90° versetzt drehen. Der Trick liegt darin, dass man einfach durchgeht. Manche bleiben dazwischen stehen und überlegen die zweite Türe in der Gegenrichtung zu nehmen. Wer Super-Mario gespielt hat, weiß, dass das nicht funktioniert. Nintendo sei Dank hab ich es bisher noch nicht geschafft, meinen Koffer in der Türe einzuklemmen, ihn auf der anderen Seite der Türe zu haben oder mir irgendwas zu quetschen. Wer sagt schon, dass das Leben in Norwegen einfach ist, hihi?

Posted by stef_d 13:18 Archived in Norway Comments (0)

SMS

oder: das was nicht ankommt

overcast 17 °C

Sofern jemand versucht auf mein norwegisches Händi eine SMS zu schicken, wird wohl vergebens warten, weil diese SMS nie ankommen werden. Ich habe gehört, dass die dt. Mobilfunkanbieter die Weiterleitungsverträge mit den norwegischen gekündigt haben. Es geht wohl nur noch zu NetCom. Interessanterweise geht von von norwegischem zu norwegischem Händi alles ganz gut, und von deutschem über NetCom zu deutschem auch, aber wenn auf mein Telenor-Händi gesendet wird, dann kommt nix an. Also, verwendet bitte die dt. Händi-Nummer, wenn ihr mir aus Deutschland SMS schickt. Das Händi ist seit diesen News auch wieder aktiv. Liegt zwar nur daheim rum, aber immerhin! Und hey, ansonsten gibt’s ja noch Email, Skype und Chat!

Posted by stef_d 10:14 Archived in Norway Comments (0)

5. Juli 2008

Grillsamstag oder „Der Sturm“

storm 14 °C

Es war mal wieder soweit: Stephi hat eingeladen zu einer Bootstour mit Grillen auf einer Insel. Wir sollten auf keinen Fall Sonnencreme, Kopfbedeckung usw. vergessen, weil es laut Wettervorhersage richtig schön und warm werden sollte. Stimmte auch. Doch wie es beim Hüttenwochenende war, kam alles etwas anders. Dabei möchte ich hier noch einmal ausdrücklich betonen, dass es mir riesen Spaß gemacht hat! Ohne jegliche Ironie!
Mit dem Stadtbus ging es auf die Wolfsinsel (ulvøya), wo wir durch Wald und am Fjord entlang zum Liegeplatz des Motorbootes gekommen sind. Es hat uns jetzt keine Stingray oder anderen Hochgeschwindigkeitsgefährt erwartet, sondern ein solides Holzboot, bei dem der Motor so wie Opas MAN-Traktor klingt. Also, etwas auf das man sich in jedem Fall verlassen kann und das optisch auch sehr gemütlich aussieht – norwegisch halt. Damit ging es hinaus auf den Fjord, vorbei an Inseln, Segelbooten, Tankern die verseuchte Erde im Fjord abladen hin zu Langøya, wo sich viele am Strand und an den Felsen gesonnt haben. Letztes Wochenende war ich schon dort und es kam mir dort schon wie das „Mallorca von Oslo“ vor. Es wird viel gefeiert, getrunken, gegrillt. Kein so wirklich gemütlicher Ort, wenn man seine Ruhe möchte. Nach einer Runde um die Insel legten wir an einem Felsen an, in einem ruhigeren Teil der Insel. Wir hatten mit unseren Grills Sicht auf Oslo, über dem gerade ein kleines Gewitter herzog. Wir hatten noch gefachsimpelt, wohin das Gewitter zieht, bis wir das Fleisch auf dem Grill hatten. Dann kam das Gewitter auf uns zu und begann zu regnen. War ein perfektes Timing! Wir haben wie die Wilden den Grill verpackt, alles Essen und die Decken zusammengesucht. Der Wind wurde stärker und es regnete mehr und mehr. Wir hatten alles schnell zum Boot gebracht und hatten dann das Problem, dass die Wellen das Boot in den Fjord zogen. Wir mussten zu zweit das Boot an die Felsen ziehen, damit wir an Bord konnten. Dann hatten wir noch ein kleines Problem mit dem Anker, aber nach wenigen Minuten waren wir auf dem Weg zurück zur Wolfsinsel. Das Boot wurde heftig durchgeschüttelt und der Regen prasselte gegen das Deck. Wir hatten kleinere Probleme mit der Sicht und manche hatten Probleme mit dem Seegang. Später hörten wir, dass es in Oslo selbst riesige Problem mit überfluteten Straßen gab. Die Lokalzüge hatten Verspätungen vermutlich wegen des Gewitters. Alles in allem ein Samstag, der ganz anders geplant war. Dass Oslo langweilig ist, kann niemand behaupten und ich freu mich schon auf die nächste Bootstour – wirklich! :o) Wenn es die Kanu-Fahrt wird, dann werde ich mal ne Flasche Wasser einpacken – wer weiß in welcher Wüste wir landen ;o)

Posted by stef_d 11:23 Archived in Norway Comments (0)

Fussball-EM

nur wir sind nicht dabei!

sunny 25 °C

Mit „wir“ mein ich Norwegen. Das ist schon traurig. Die Norweger sind ja ansonsten noch sehr für England zu begeistern, aber die sind ja laut dem Motto „It was nearly complete, it was nearly so sweet“ gar nicht dabei. Was bleibt da? Schweden, ja! Aber... nach der Vorrunde sind die auch nicht mehr dabei. Dann wird es schon recht dünn. Das macht aber alles nichts, weil es genug Einwanderer in Norwegen gibt. Neben Russen und Deutschen auch Polen und Holländer und Kroaten und viele mehr! Alle sind zwar nicht mehr dabei, aber beim Public Viewing (Rudelgucken) bei er Akershus Festning auf dem Platz „Kontraskjæret“ war meistens Stimmung. Das Spiel Deutschland – Polen war stimmungstechnisch eines der besten meiner Meinung nach. Auf ber 70qm werden die Spiele gezeigt, Eintritt frei und es gibt billiges Bier (nur 6 Euro!). Auch im Geschäft ist die EM immer Tagesthema. Trotzdem... Norweger sind meist in der Unterzahl auf dem kontraskjæret.. Das Endspiel war auch sehr emotionsgeladen, weil es genauso viele Spanien-Unterstützer wie auch Deutsche gab. Ja, Unterstützer, weil ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass alle aus Spanien waren. Leider Gottes hat es nicht geklappt für uns :o\

Bilder kommen noch!

Posted by stef_d 11:22 Archived in Norway Comments (0)

Sommer in Oslo

von wegen "kalter Norden"

sunny 28 °C

Die letzten Wochen war einiges im Geschäft zu erledigen, weshalb ich nicht so viel Zeit hatte, große Dinge zu erleben. Das hielt mich aber nicht davon ab, am Wochenende den Sommer zu genießen. Da finde ich die Norweger einfach sehr praktisch. Es gibt hier in nahezu jedem Geschäft Einmalgrills zu kaufen. Die sind einfach zu handhaben und man kann die danach in extra dafür vorgesehene „Grill-Mülleimer“ wegschmeißen. Wenn es denn dann auch gemacht wird! Ab und zu sehen die Parks wie wenn eine Schlacht geschlagen wurde. In abgelegeneren Teilen von Oslo, wo weniger los ist, sind die Leute dann doch verantwortungsvoller. Im Winter habe ich davon geschwärm, wie man mit der U-Bahn zum Skifahren kommt, aber genauso gut kommt man mit dem Bus an den Strand! Dann liegt man dort und sonnt sich, oder geht im Fjord schwimmen, sieht den Segelbooten und den großen Fähren nach. Einfach toll! Genauso einfach geht es aber auch in die Parks. Wenn das Wetter nur einigermaßen gut ist, bekommt man fast keinen Platz mehr. Die Norweger sind da noch extremer als die Kanadier!

Posted by stef_d 11:21 Archived in Norway Comments (0)

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